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Kirchenvorstandswahl 2012 der evangelischen Gemeinde

     

Am 21. Oktober 2012 waren alle wahlberechtigten Jugendlichen, Frauen und Männer dazu aufgerufen, bei den Kirchenvorstandswahlen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung ihrer Gemeindeleitung in den nächsten sechs Jahren zu entscheiden. Dieses Mal standen die Wahlen unter dem Motto: „Ich glaub. Ich wähl.“ Auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Kronach, zu der die Lutheraner in den Haßlacherberg-Stadtteilen gehören, wurde das Leitungsgremium gewählt.
Eines der fünf Wahllokale der Kirchengemeinde war der Gemeinderaum der Gehülzer St.-Michael-Kirche. Von den 309 Wahlberechtigten im Stimmbezirk Gehülz gingen 47 wählen. Die Briefwähler des Stimmbezirks sind in dieser Zahl nicht enthalten. Eine der Haltestellen der beiden von der Kirchengemeinde eingesetzten Wahlbusse war beim Gasthof Hanna in Ziegelerden. Der Stimmbezirk Ziegelerden-Knellendorf (einschließlich Seelach und Dobersgrund) zählte 379 Wahlberechtigte.
Der für die Wahl in der Kirchengemeinde Kronach verantwortliche Vertrauensausschuss hatte einen Wahlvorschlag aus 13 Frauen und Männern aus der Gemeinde aufgestellt. Acht Personen aus der Kandidatenliste wurden in den Kirchenvorstand gewählt, zwei weitere wurden später zusätzlich in das Gremium berufen. Diesem gehören außerdem die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinde an. Hier sind die Namen der gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher: Ulrich Oßmann, Sabine Alfort, Karl-Heinz Pfosch, Dr. Thomas Pfeifer, Susanne Bächer, Dirk Eilers, Gabriele Hopf, Ingrid Horneber.
Unter den gewählten acht Kirchenvorstandsmitgliedern ist auch die Gehülzerin Gabriele Hopf. Kirchenvorsteherin Hopf, die dieses Amt bereits seit 2000 bekleidet hatte, sieht ihre Funktion besonders als Bindeglied zwischen der Kronacher Gesamtgemeinde und der Gehülzer St.-Michael-Filiale, deren Belange sie im Kirchenvorstand vertritt. Bei der Kandidatenvorstellung im Gemeindebrief „KREUZ und QUER“ hatte Gabriele Hopf geschrieben: „Ich kandidiere für den KV, um mich, wie auch in den vergangenen Jahren, für die Anliegen und Wünsche der Gehülzer einzusetzen. Es liegt mir aber nicht nur das Wohl der Gehülzer Gemeinde am Herzen, sondern auch das der Kronacher Kirchengemeinde wie der Bau des Gemeindehauses, das Gemeindefest oder auch kirchliche Veranstaltungen.“ Eine weitere Kirchenvorstands- kandidatin aus dem Bereich der Haßlacherbergkette war Stephanie Meisner-Neuberg, Seelabach.
Bei den Kirchenvorstandswahlen vor 2000 hatte noch eine Regelung bestanden, nach der für Gehülz und Neuses je ein Sitz im Leitungsgremium der Kirchengemeinde Kronach garantiert war. Wie aus der Gemeindebrief-Sonderbeilage „Sankt-Michael-Bote“ Nr. 1/2001 hervorgeht, war die Wahlbeteiligung im Stimmbezirk Gehülz von fast 32 Prozent 1994 auf 20,8 Prozent im Jahr 2000 zurückgegangen.   -bg.-