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Marienkapelle Kestel 


 Ein kirchlicher Höhepunkt an der Marienkapelle ist der ökumenische Pfingstgottesdienst, zu dem der Heimatpflege-Verein Gehülz/Seelach/Ziegelerden und die beiden St.-Michael-Kirchenbauvereine Ziegelerden und Gehülz erstmals 2002 einluden. Den sehr gut besuchten Pfingstgottesdienst 2010 beispielsweise hielten Dekanin Dorothea Richter und Pater Johannes Effern OMI. In seiner Begrüßung dazu führte Heimatpflege-Vereins-Vorsitzender Bernd Graf unter anderem aus: „Der Weiler Kestel bietet sich besonders an, um die Christen der Haßlacherbergkette und ihre Gäste aus nah und fern zusammenzuführen. Diese Örtlichkeit liegt in der Gemarkung Gehülz, steht in enger Verbindung mit Ziegelerden und befindet sich ganz nahe an der Gemarkung Dobersgrund, welche ehemals Seelacher Gemeindegebiet war. Kestel steht aber nicht nur für die Verbundenheit zwischen den Haßlacherberg-Ortschaften, sondern auch zwischen den christlichen Konfessionen. Und so ist Pfingsten für uns nicht nur das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes und nicht nur das Gründungsfest der Kirche, sondern gerade auch das Fest der gelebten Ökumene – und das nicht nur eine Woche nach dem 2. Ökumenischen Kirchentag. Der Geist von Pfingsten ist der Geist Jesu Christi, der seine Kirche zur Einheit ruft.“


Während katholische Feiern und Andachten an der Marienkapelle des öfteren – so zum Beispiel ab 2006 anlässlich der Kestler Kerwa im September – stattfanden, war der evangelische Sonntagsgottesdienst, den die Gehülzer St.-Michael-Filialgemeinde im Sommer 2000 von ihrem Gotteshaus „ins Grüne“ an die Marienkapelle verlegte, schon eine Besonderheit. Bei diesem von Dekanin Dorothea Richter gehaltenen Gottesdienst entstand unser Foto.