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Haßlacherberg im Heimatkundlichen Jahrbuch
des Landkreises Kronach

Im Mai 2013 erschien in der renommierten Schriftenreihe „Heimatkundliches Jahrbuch des Landkreises Kronach“ der 26. Band. Er umfasst insgesamt 33 Beiträge aus Geschichte, Volks- und Landeskunde, Heimat- und Kulturpflege von zwölf Autorinnen und Autoren. Schriftleiter Bernd Graf von der herausgebenden Kreisheimatpflege Kronach, der – nebenbei bemerkt – auch Vorsitzender des Heimatpflege-Vereins Gehülz/Seelach/Ziegelerden ist, bereicherte als Mitautor den Buchinhalt mit folgenden Beiträgen:

>> Der Name Gehülz – ein komplexes Kapitel der Haßlacherberg-Historie. Von den Siedlungen „Uffm Geholtz“ über die Gemeinde bis zum Ort und Stadtteil Gehülz. Auch über Unterdrückung und Rettung des Namens Gehülz. Mit fünf Abbildungen

>> www.hasslacherberg.de – Die „Haßlacherberg-Heimat“ im Internet. Ein Webauftritt für und über einen Kulturlandschaftsraum und seine Ortschaften. Auch über „Heimat und Geborgenheit im World Wide Web“. Mit vier Abbildungen

>> Reichhaltiger Schatz an trinitarischen Glaubenszeugnissen. Botschaft vom dreifaltigen und dreieinigen Gott als „Herzmitte christlicher Identität“. Eine Bilanz zum „Projekt Trinität“ der Kreisheimatpflege Kronach. Mit 44 Farbabbildungen, sechs davon aus dem Haßlacherberg-Bereich

>> „Wolf die Mad“ – Gedenkstein [bei Häusles] und Sage. Folgen der „Mär vom bösen Wolf“ „Geschichten vom guten Wolf“? U. a. auch über „die Spinn- oder Lichtstube“. Mit sieben Abbildungen

>> 2012/2013: Bilder, Themen und Stätten der Heimat. U. a.: „Paradiesäpfel“ vor der Heunischenburg bei Gehülz. Mit drei Abbildungen, eine davon aus dem Haßlacherberg-Bereich

>> Ein halbes Jahrhundert Kreisheimatpflege im Landkreis Kronach. Von den Nachkriegsanfängen bis zum „Kronacher Modell“, das sich über die Jahrtausendwende hinweg bewährt hat. Mit 14 Abbildungen

>> Im Anschluss an den letztgenannten Beitrag von Bernd Graf finden sich Portraits der drei aktuellen Kreisheimatpfleger und des Kreisheimatpflege-Sachgebietsleiters Bernd Graf: 2012/2013: Vier Personen „verkörpern“ die Kreisheimatpflege Kronach. Mit vier Abbildungen, eine davon aus dem Haßlacherberg-Bereich

>> „Gott sei Dank a Frank“ – fränkische Identität und Zusammengehörigkeit. Mit einer Abbildung. Dieser Beitrag von Bernd Graf steht im Zusammenhang mit je zwei Beiträgen von Siegfried Scheidig und Martin Weber unter dem Gesamtthema: Thüringische und fränkische Elemente und Grenzen, die trennen und verbinden. Annäherungen an einen für unsere Heimatregion bedeutsamen Themenkomplex

Auch zahlreiche Vorgängerausgaben des – erstmals 1974 erschienenen – heimatkundlichen Jahrbuchs – seien es Sammelbände oder Monographien – behandeln Themen, die die Haßlacherbergkette (mit)betreffen. Hier sollen einige davon stellvertretend genannt werden. So ist Kreisheimatpfleger Roland Grafs „Sandstein aus dem Kronacher Land“ (Jahrbuch 20) ein wichtiges Werk gerade auch zur Haßlacherberg-Historie. Auf den „Mundart-Advent an der Heimatkrippe“ des Heimatpflege-Vereins Gehülz/Seelach/Ziegelerden beziehen sich Beiträge von Bernd Graf in den Jahrbüchern 21, 23 und 25. Der gleiche Verfasser liefert in Jahrbuch 23 unter anderem Geschichtsportraits der Haßlacherberg-Stadtteile und eine Bilanz der „Seelacher Gespräche“ zur Mundartschreibweise sowie in Jahrbuch 24 einen ortsgeschichtlichen Beitrag zur Tappenmacherei in Gehülz und Ziegelerden und familiengeschichtliche Erinnerungen an „Gefallene, Vermisste und Hinterbliebene“. Ebenfalls in Jahrbuch 24 stellt Thomas Büttner den Kulturlandschaftsraum „Gehülz – Haßlacherberg“ vor. Den Haßlacherberg beziehen auch Roland Grafs Jahrbücher über Martern (1), Wegkreuze (7) und Wegkapellen (12) ein. Zudem ist auf einige Veröffentlichungen der Kreisheimatpflege Kronach (Verfasser Bernd Graf) außerhalb der Jahrbuchreihe zu verweisen.

Es folgen zwei Fotos von der Vorstellung der heimatkundlichen Jahrbücher 25 (2012) und 26 (2013). Mit Jahrbuch 25 sind (von links) Gesamthersteller Frank de la Porte, Schriftleiter Bernd Graf und Landrat Oswald Marr zu sehen. Das Bild mit Jahrbuch 26 zeigt darüber hinaus auch einen Großteil der Mitautoren und weitere Teilnehmer an der Buchvorstellung.