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Trinitätspatrozinien und Trinitätsdarstellungen im Dobersgrund

Im Dobersgrund, der früher volkstümlich auch „Dreifaltigkeitsgrund“ hieß, sind zwei Flurkapellen nach der Heiligen Dreifaltigkeit benannt – eine ältere im unteren Paulusgraben (Foto 1) und eine neuere an der „Steinernen Gass’“ hinauf zur Oberen Ziegelangerstraße (Foto 4).
Zur Ausstattung der älteren Dreifaltigkeitskapelle gehören zwei Bilder mit unterschiedlichen Trinitätsdarstellungen (Fotos 2 und 3). Dabei werden Vater und Sohn jeweils in Menschengestalt und mit Attributen (= Kennzeichen, charakteristischen Beigaben, z. B. dem Buch des Lebens mit Alpha und Omega bzw. dem Kreuz und dem Zepter über der Weltkugel) gezeigt; der Heilige Geist erscheint einmal in Menschengestalt mit Taube, das andere Mal nur als Taube.
Auf dem künstlerisch anspruchsvoller ausgeführten der beiden Bilder (Foto 2) findet sich unterhalb der drei männlichen Personen der „himmlischen Trinität“ die Heilige Familie als „irdische Trinität“. Jesus ist also zweifach auf diesem Bild: als Menschenkind auf Marias Schoß und – genau darüber – als eine der drei Seinsweisen Gottes. Auf dem anderen der beiden Bilder (Foto 3) steht eine an den dreieinigen Gott gerichtete, gereimte Gebetsbitte.

   

       

 

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